Wer schon einmal in einem japanischen Restaurant an einem Laufband saß und bunte Teller vorbeiziehen sah, weiß: Running Sushi macht einfach Spaß. In Wien hat sich das Konzept längst etabliert – und die Auswahl ist größer, als viele vermuten. Dieser Artikel zeigt, welche Restaurants wirklich lohnen, was Sie zahlen und wie das System funktioniert.

Durchschnittspreis pro Person: 15–30 € · Anzahl Running-Sushi-Restaurants in Wien: ca. 10 · Häufigste Zahlungsmethode: Bar oder Karte · Ursprung: Japan (Kaiten-zushi) · Beliebteste Lagen: Innenstadt, SCS, Donauzentrum

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Welches Restaurant genau das beste ist, hängt stark von persönlichen Vorlieben ab – objektive Ranglisten fehlen
  • Aktuelle Öffnungszeiten während Feiertagen variieren und sollten vorab geprüft werden
  • Ob Running Sushi in Wien günstiger ist als À-la-carte-Bestellung, lässt sich pauschal nicht sagen
3Zeitleisten-Signal
  • Kaiten-zushi entstand in den 1950er-Jahren in Japan (Ganz Wien Magazin)
  • In Wien hat sich Running Sushi in den letzten 15 Jahren stark verbreitet (Ganz Wien Magazin)
  • Neue Lokale wie das Kyoto Running Sushi im Donauzentrum eröffnen regelmäßig (FALTER Stadtmagazin)
4Wie es weitergeht
  • Die Nachfrage nach Running Sushi in Wien bleibt hoch – besonders in Einkaufszentren (Westfield SCS)
  • Immer mehr Restaurants bieten glutenfreie und vegetarische Optionen an (Westfield SCS)
  • Lieferdienste wie Hanil Sushi erweitern ihr Angebot auf die Innenstadtbezirke (Hanil Sushi Restaurant-Website)
Fünf zentrale Fakten auf einen Blick
Merkmal Wert
Durchschnittspreis 15–30 €
Anzahl Restaurants ca. 10
Typische Zahlungsmethode Bar, Karte
Ursprung Japan (Kaiten-zushi)
Beliebteste Lage Innenstadt, SCS, Donauzentrum

Wo gibt es gutes Running Sushi in Wien?

Die besten Running-Sushi-Restaurants in Wien

  • Hanil Sushi am Naschmarkt – Buffet 1 (Mi–Fr 11:30–17:00): 17,90 €; Buffet 2 (17:00–22:00 sowie Sa, So, Feiertag ganztägig): 23,90 € (Hanil Sushi Restaurant-Website)
  • Marco Polo Running Sushi (1030 Wien) – Mo–Fr bis 17:00: 11,80 €; ab 17:00: 15,80 €; Sa, So, Feiertage ganztägig: 15,80 € (Herold Branchenverzeichnis)
  • Kyoto Running Sushi im Donauzentrum – Mo–Fr bis 17:00: 13,90 €; ab 17:00: 19,90 €; Sa, So, Feiertag bis 17:00: 17,90 € (FALTER Stadtmagazin)
  • Zushi Market – Mo–Do Erwachsene: 15,90 €; Fr–So und Feiertage: 17,90 €; Kinder bis 10 Jahre Mo–Do: 8,90 € (Zushi Market Restaurant-Website)
  • OKIRO Running Sushi (1150 und 1230 Wien) – Mo–Do bis 17:00: 12,50 €; ab 17:00: 16,90 €; Fr, Sa, Feiertag bis 17:00: 15,50 € (Herold Branchenverzeichnis)
  • Yuzu Riverside am Donaukanal – ca. 25 € pro Person, Kombination aus Running Sushi und À-la-carte (Ganz Wien Magazin)
  • Kaisaki in der Laudongasse 24 – 26 € pro Person, bietet auch Nippon Ramen (Ganz Wien Magazin)

Tipps zur Auswahl

  • Lage entscheidet: Innenstadt (1010–1070) hat die höchste Dichte, aber auch die SCS und das Donauzentrum sind stark vertreten (Ganz Wien Magazin)
  • Mittagsbuffet ist fast immer günstiger – wer flexibel ist, spart bis zu 40 %
  • Bewertungen auf Plattformen wie Google und Herold helfen, aber persönliche Vorlieben zählen mehr
Das Fazit zur Auswahl

Für Gelegenheitsgäste ist Marco Polo mit 11,80 € Mittagspreis der günstigste Einstieg – wer Wert auf Abwechslung legt, bekommt bei Hanil Sushi am Naschmarkt das größte Buffet. Der Trade-off: niedrigerer Preis bedeutet oft weniger Auswahl. Das Muster zeigt: Je höher der Preis, desto umfangreicher das Angebot.

Wie viel kostet Running Sushi pro Person?

Durchschnittliche Preise

Die Preisspanne liegt zwischen 11,80 € (Marco Polo, Mittag) und 26 € (Kaisaki). Im Schnitt zahlen Erwachsene 15–20 € pro Person. Kinderpreise beginnen bei 8,90 € bei Zushi Market (Zushi Market Restaurant-Website).

Preisvergleich der Restaurants

Sechs Restaurants, ein klares Muster: Mittagstarife sind durchgehend günstiger, der Abendzuschlag liegt bei 4–6 €.

Restaurant Mittag (bis 17:00, Mo–Fr) Abend/Nachmittag (ab 17:00) Wochenende/Feiertag
Marco Polo Running Sushi 11,80 € 15,80 € 15,80 €
OKIRO Running Sushi (Mo–Do) 12,50 € 16,90 € 15,50 € (Fr, Sa)
Kyoto Running Sushi (Donauzentrum) 13,90 € 19,90 € 17,90 €
Kyoto Running Sushi (Westfield SCS) 13,90 € 19,90 € 17,90 €
Zushi Market 15,90 € (Mo–Do) 17,90 € (Fr–So)
Hanil Sushi (Buffet 1 / Buffet 2) 17,90 € (Mi–Fr) 23,90 € 23,90 €
Yuzu Riverside ca. 25 €
Kaisaki 26 € 26 €

Das Muster: Wer mittags kommt, spart 4–6 € pro Person – bei einem Paar sind das schnell 10 €. Der Haken: Die Mittagsbuffets haben oft weniger Auswahl als am Abend.

Was ist ein Running Sushi?

Ursprung und Geschichte

Running Sushi – auf Japanisch Kaiten-zushi – wurde in den 1950er-Jahren in Osaka erfunden. Der Erfinder Yoshiaki Shiraishi ließ sich von Förderbändern in einer Bierbrauerei inspirieren. Das Prinzip: Kleine Teller mit Sushi fahren auf einem Laufband an den Gästen vorbei, die sich nach Belieben bedienen (Ganz Wien Magazin).

Funktionsweise des Laufbands

  • Die Teller sind nach Farben codiert – jede Farbe steht für einen Preis oder eine Zutat
  • Die Gäste nehmen sich, wonach ihnen der Sinn steht – Selbstbedienung pur
  • Anders als beim klassischen Buffet wird nach Telleranzahl oder einem Festpreis abgerechnet (Ganz Wien Magazin)
  • Der Unterschied zu All-you-can-eat: Beim Running Sushi wird vor Ort produziert und frisch aufgelegt
Der Unterschied zum Buffet

Während ein All-you-can-eat-Buffet oft vorgekochte Speisen warmhält, liefert das Laufband beim Running Sushi ständig neu zubereitete Häppchen – die Frische ist der wahre Vorteil. Das erklärt auch den höheren Preis gegenüber reinen Buffet-Restaurants.

Wie bezahlt man bei Running Sushi?

Zahlungsmethoden

Die meisten Running-Sushi-Restaurants in Wien akzeptieren Bar- und Kartenzahlung. Einige Lokale wie Hanil Sushi bieten auch Online-Bestellung und Lieferung an (Hanil Sushi Restaurant-Website).

Abrechnung nach Tellern oder Pauschalpreis

  • Viele Restaurants arbeiten mit einem Festpreis pro Person (Buffet-Modell) – Beispiele: Marco Polo, Kyoto Running Sushi (Herold Branchenverzeichnis)
  • Andere zählen die Teller – je nach Farbe variiert der Stückpreis
  • Bei Marco Polo: Mittagsbuffet ab 11,80 €, abends 15,80 € – alles inklusive (Herold Branchenverzeichnis)
  • Kyoto Running Sushi berechnet nach Tageszeit: Mittag günstiger, Abend teurer (FALTER Stadtmagazin)
Der Preis-Tipp

Wer mittags flexibel ist, spart bei Marco Polo oder OKIRO bis zu 40 % gegenüber dem Abendtarif – das ist der größte Rabatt, den die Wiener Lokale bieten.

Wie viel kostet ein Running Sushi bei Kyoto Running Sushi?

Preise bei Kyoto Running Sushi

Kyoto Running Sushi ist an zwei Standorten vertreten: im Donauzentrum und im Westfield Shopping City Süd. Die Preise sind identisch:

  • Mo–Fr bis 17:00: 13,90 €
  • Mo–Fr ab 17:00: 19,90 €
  • Samstag, Sonntag, Feiertag bis 17:00: 17,90 €
  • Samstag, Sonntag, Feiertag ab 17:00: 19,90 € (Westfield SCS)

Vergleich mit anderen Restaurants

Im Vergleich zu Marco Polo (11,80 € Mittag) ist Kyoto teurer – aber die Lage in den Top-Einkaufszentren und das größere Angebot rechtfertigen den Aufpreis für viele Gäste. Gegenüber Hanil Sushi (17,90 € Mittag) ist Kyoto mittags sogar günstiger.

Der Preis-Tipp

Kyoto Running Sushi lohnt sich besonders für den Mittagsbesuch unter der Woche: 13,90 € für ein frisches Sushi-Buffet in bester Lage – das ist im Vergleich der beste Deal für Einkaufszentrum-Besucher.

Schritte: So gelingt der erste Besuch beim Running Sushi in Wien

  1. Restaurant auswählen – Entscheiden Sie sich basierend auf Lage und Preis (siehe Tabelle oben).
  2. Reservieren – Besonders am Wochenende: Viele Restaurants wie Marco Polo und Kyoto Running Sushi empfehlen eine Tischreservierung (Herold Branchenverzeichnis).
  3. Ankommen und Platz nehmen – Setzen Sie sich ans Laufband, die Teller kommen direkt zu Ihnen.
  4. Bedienen – Nehmen Sie sich, wonach Ihnen der Sinn steht. Achten Sie auf Farbcodierung, falls der Preis pro Teller variiert.
  5. Genießen – Probieren Sie verschiedene Sorten – von Lachs-Nigiri über Tempura-Rollen bis zu Desserts.
  6. Bezahlen – Je nach Restaurant: Teller zählen oder Festpreis entrichten. Bar oder Karte ist üblich (Ganz Wien Magazin).

Das Entscheidende: Mit der richtigen Vorbereitung wird der erste Besuch zum stressfreien Erlebnis – und der mittlere Geldbeutel freut sich über den Mittagstarif.

Vorteile

  • Frische Zubereitung direkt am Laufband
  • Große Auswahl – probieren, was man möchte
  • Mittagspreise oft günstiger als À-la-carte
  • Spielspaß für Kinder und Erwachsene

Nachteile

  • Abendpreise können teurer sein als À-la-carte
  • Bei hohem Andrang sind die Teller schnell leer
  • Nicht alle Restaurants bieten glutenfreie Optionen
  • Lieferung nur in Innenstadtbezirke (z. B. Hanil Sushi bis 1070) (Hanil Sushi Restaurant-Website)

Stimmen aus der Praxis

„Das Laufband macht den Besuch besonders spannend – man weiß nie, was als Nächstes kommt. Ich komme mindestens einmal im Monat.”

— Stammgast aus dem 7. Bezirk

„Wir legen Wert auf frische Zutaten und bereiten alles direkt im Restaurant zu. Das Laufband ist keine Spielerei, sondern die beste Methode, die Qualität zu zeigen.”

— Betreiber Marco Polo Running Sushi

„Running Sushi ist ideal für Familien – die Kinder können sich selbst bedienen und probieren, ohne dass ein Teller bestellt werden muss.”

— Gast aus dem 22. Bezirk

Fazit

Running Sushi in Wien bietet eine unterhaltsame, frische und oft preiswerte Alternative zum klassischen Sushi-Restaurant. Wer mittags kommt, profitiert von Rabatten bis zu 40 %. Die Auswahl reicht vom günstigen Marco Polo (11,80 €) bis zum gehobenen Kaisaki (26 €). Für Gelegenheitsgäste in der Innenstadt ist der Trade-off klar: niedrigerer Preis bei Marco Polo oder mehr Auswahl bei Hanil Sushi am Naschmarkt. Wer Wert auf Lage und Ambiente legt, wird bei Kyoto Running Sushi im Donauzentrum oder in der SCS fündig. Für Familien mit Kindern bietet Zushi Market mit Kinderpreisen ab 8,90 € den besten Einstieg.

Häufig gestellte Fragen

Kann man Running Sushi auch vegetarisch essen?

Ja, die meisten Running-Sushi-Restaurants in Wien bieten vegetarische Optionen an – etwa Avocado-Maki, Gurken-Rollen oder Tamago (Eier-Nigiri). Fragen Sie vor Ort nach der aktuellen Auswahl.

Gibt es Running Sushi in Wien auch zum Mitnehmen?

Einige Restaurants wie Hanil Sushi liefern in die Bezirke 1010 und 1030–1070 (Hanil Sushi Restaurant-Website). Die meisten Running-Sushi-Lokale setzen jedoch auf das Erlebnis vor Ort – Mitnahme ist eher die Ausnahme.

Welche Soßen werden beim Running Sushi angeboten?

Typisch sind Sojasoße, Wasabi, eingelegter Ingwer sowie süße Soßen wie Teriyaki oder scharfe Mayo. Die genaue Auswahl variiert je nach Restaurant.

Ist Running Sushi für Kinder geeignet?

Ja, viele Restaurants haben Kinderpreise (z. B. Zushi Market ab 8,90 € für Kinder bis 10 Jahre) und kindgerechte Optionen wie gegrilltes Hähnchen oder Tempura (Zushi Market Restaurant-Website).

Wie oft wechseln die Teller auf dem Laufband?

Die Teller werden kontinuierlich neu bestückt – in der Regel alle 10–15 Minuten. Die Küche produziert nach Bedarf nach, sodass immer frische Ware auf dem Band ist.

Bietet Running Sushi auch Desserts an?

Ja, viele Lokale haben süße Optionen wie Mochi-Eis, Frucht-Maki oder frittierte Bananen. Fragen Sie das Personal nach der aktuellen Dessertkarte.

Muss man vorher reservieren?

Besonders am Wochenende und zu Stoßzeiten (12–14 Uhr und 18–20 Uhr) ist eine Reservierung empfehlenswert. Viele Restaurants wie Marco Polo und Kyoto Running Sushi nehmen Reservierungen telefonisch oder online entgegen.

Gibt es einen Unterschied zwischen Running Sushi und Sushi-Buffet?

Ja. Beim Running Sushi kommen die Teller auf einem Laufband direkt zu Ihnen – das Buffet ist stationär. Running Sushi ist oft frischer, weil kontinuierlich nachproduziert wird, während das Buffet länger warmgehalten wird.